Die Welt in der Krise

Aufbruch alter Strukturen

Die globale Finanzkrise ist gerade ausgebrochen. Das Weltbild unzähliger Menschen hat einen Riss bekommen. Demokratie und Marktwirtschaft sind Worthülsen geworden und wollen an eine Zeit erinnern, in der alles noch in Ordnung war. Etwas in unserer global gewordenen Welt scheint nicht mehr zu funktionieren.

Dieses Erdbeben erschüttert auch meine kleine, heile Welt. Ich beginne mich mit den Auswirkungen menschlichen Handelns zu beschäftigen. Gibt es nachhaltige Gesellschaftssysteme? Und sind wir als menschliche Spezies auf dem Planeten Erde auf dem richtigen Kurs?

Jahre der KRISE – Jahre der Auseinandersetzung mit der Weltsituation
2008 Globalen Finanzkrise 2009 Eurokrise 2010 Erdbeben in Haiti – Ascheregen auf Island – Waldbrände in Russland – Flut in Pakistan 2011 Atomreaktorgau in Fukushima 2012 Hurricane Sandy – Jahrhundertdürre in USA – Streiks in EU-Krisenländern – Bürgerkrieg in Syrien 2013 Rücktritt von Papst Benedikt XVI. – Flüchtlingsrama von Lampedusa – NSA Skandal 2014 Schottland gegen Unabhängigkeit von Großbritanien – Rassenkonflikte in USA – Ebola-Virus verunsichert 2015 Anschlag auf Charlie Hebdo – ISIS ist Synonym von Terror – Terroranschläge in Paris – Klimakonferenz in Paris – Flüchtlingskrise – Emissionsskandal VW

Die Bilanz

Es gibt immer noch keine Lösung für die Herausforderungen unserer Zeit. Das alte System unserer Vorstellungen von einer Welt mit unendlichem Wachstum kommt an seine Grenzen. Unsere Lebensgrundlage – der Planet Erde – wird weiterhin ausgebeutet und hat noch immer keine Stimme in unseren Diskussionen. Stattdessen spielen wir mit der Vorstellung von Spekulation und Geldvermehrung, haben Schuldenberge und keine realen Gläubiger mehr.

Wer kann behaupten, er hätte eine Lösung …

Etwas in mir wacht auf. Das Gefühl von Machtlosigkeit löst sich auf und weicht einem Impuls des Tatendrangs. Ich spüre Wind in den Segeln – Rückenwind. Mein Schiff wird ein kleines Wohnmobil sein, das ich gebraucht erwerbe. Von meinem Arbeitgeber bekomme ich eine Auszeit genehmigt.

Ich breche auf ohne Ziel, aber mit einem fast unerschütterlichen Glauben, dass es auf der anderen Seite meiner kleinen Welt noch weiteres Land geben muss.

Kommentar verfassen