Dezember 2014

Entdeckungsreise im Süden Europas

Auf den Spuren einer femininen Energielinie

Meine Partnerin war dabei. Unsere Reiseplanung bildete unseren Wunsch ab, eine Route durch England nehmen zu wollen. Doch schon bald war klar, dass eine Camperreise Mitte März trotz eingebauter Heizung keine gute Idee war. Auf dem Weg zum Bodensee gab es nach einem warmen Aufbruchstag noch einmal Schneegestöber und in der Schweiz fielen die Temperaturen auf -6°C Grad. Als wir beide eines schönen Morgens mit Halsschmerzen in einem Cafe saßen und uns den dritten heißen Tee bestellten, fassten wir schnell einen wichtigen Entschluss.

Wir nehmen eine Südroute …

Die Ausdrucke mit den Strassenverläufen in England landeten im Papierkorb und wir machten uns auf Richtung Frankreich. Es war die richtige Entscheidung. Von hier ab befanden wir uns auf einer Pilgerreise. In Frankreich begann schon der Frühling und nach einer kleinen Erkältungsepisode konnten wir wieder auftauen und uns den wärmenden Sonnenstrahlen öffnen.

Quelle: openstreetmap.org

Das Motto unserer Reise war „Verbundenheit“ und so waren wir offen, zu erfahren, was es damit auf sich hatte. Jeden Tag liessen wir uns neu ein auf das Abenteuer dieser Reise. Wir entschieden von Tag zu Tag aufs Neue, wie es weitergehen sollte und bewegten uns so bis an die Südspitze der iberischen Halbinsel. Von dort fuhren wir durch Portugal und an der Nordküste Spaniens entlang wieder zurück nach Deutschland.

Auch nach England sollten wir kommen. Mitte September machten wir uns erneut auf. Eine Fähre brachte und nach Edinburgh. Von dort fuhren wir zu der mystischen Inselgruppe um Iona und später in den Norden von Schottland.

Ich hatte bereits zu Beginn der Reise meine Videokamera im Gepäck. Es sollten Urlaubsaufnahmen werden, die unsere Fotos ergänzen sollten.

Kurz bevor wir im Ökodorf der „Findhorn Foundation“ eintrafen, hatte ich eine Art Eingebung. Vielleicht könnte aus dem gedrehten Material eine Dokumentation entstehen?

Pilgerreise in Bildern

Als wir uns die Stationen unserer Reise anschauten, gab es eine Überraschung. Unsere Route führte uns wie von einer unsichtbaren Hand geführt an eine Reihe von Kraftorten: Zarragoza, Lourdes, Fatima, Santiago de Compostella. In England war es Iona. Es war, als ob wir uns entlang einer „Songline“ bewegen würden. Die Aborigines in Australien navigieren entlang dieser „Songlines“ durch die Wüste und finden entlang dieser Spuren die Nahrung zum Überleben. Noch heute habe ich das Gefühl dieser Energie in meinen Zellen. Ich würde diese Energie am ehesten mit dem Wort „Ahnung“ beschreiben und als eine feminine Qualität.

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