Mit 17 Jahren von Tuberkulose geheilt

Mein Heilweg:
Hallo ihr Lieben;

meine Heilgeschichte ist ziemlich unspektakulär, aber deswegen nicht weniger real. ;-)

Seit ich 10 Jahre jung war, hatte ich chronische Bronchitis. Nicht nur im Winter, auch im Sommer hustete ich den ganzen Tag durch und es war eine ziemlich schleimige Angelegenheit.

Irgendwann (ich war inzwischen 17) tat´s weh beim Husten und im rausgehusteten Schleim war auch Blut dabei. Also ab zum Arzt. Ergebnis: Tuberkulose. Er empfahl dringend bestimmte Tabletten (weiß nicht mehr welche), um die Lebensqualität-und Länge zu erhöhen. Nach zwei Wochen der Einnahme, gab´s einen erneuten Check, um zu sehen, wie die Tabletten einschlugen. Ergebnis: sie zerfrasen regelrecht meine Leber. Also sofort aufgehört damit. Arzt konnte dann nichts mehr tun. Ich weiß nicht wie es heute inzischen ist, mit der Tuberkulose, ob sie heilbar ist oder nicht, damals sagten die Ärtze es wäre unheilbar (man könne nur Sympome lindern) und tötlich. Wie dem auch sei:

Damals lebte ich in Spanien, dort ist man ziemlich abergläubig (ich war´s nicht, aber mehr dazu gleich). Meiner Mutter wurde zugetragen, dass ein sogenannter Wunderheiler nach Spanien kommen würde (ich weiß beim besten Willen leider leider nicht mehr seinen Namen, meine Mutter weiß es auch nicht mehr). Jedenfalls buchte meine Mutter für uns beide und ihre Schwester einen Bus zum Ort der „Veranstaltung“. Das war in Castilla y León.

Als wir ankamen und vom Bus ausstiegen, waren wir auf einer Anhöhe, von wo aus wir unten eine schier unglaubliche Menge an Bussen sahen, die dem „Ruf“ des Heilers wohl auch gefolgt waren.

Jedenfalls verteilten wir (es müssen Tausende gewesen sein) uns alle um einen kleinen Hügel herum, an einer Stelle gab es einen Naturbrunnen. Ganz in der Nähe des Brunnens hatten wir uns platziert, erste Reihe sozusagen. Wer zuerst kommt… ;-)

Der Heiler wurde in einer Limousine angefahren (was mich seeeehr skeptisch machte) und wurde zur Spitze des Hügels begleitet. Es hieß, der Heiler wäre sowas wie der nächste Jesus Christus. So wurde halt rumort. Ich dachte mir so, „Jesus würde sicher nicht in einer Limousine ankommen, und wo wind die Sandalen?“

Jedenfalls stellte er sich oben hin und fing an eine Ansprache zu halten. Sinngemäß: er selbst ist nicht der der heilt, Gott ist es. Er ist nur ein Filter, durch dem Gottes Heilkräfte strömen. Das waren jetzt SEINE Worte, okay? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott ein alter weißbärtiger Mann ist. Das hatte er auch sicher nicht so gemeint. Er verwandt halt christliche Begriffe, um die Masse dort abzuholen, wo sie war (erzchatolisch und so). Der Ort wo wir uns befanden, wäre ein Kraftort, was sein Wirken begünstigen würde. Er erklärte, dass er das Wasser vom Naturbrunnen „segnen“ würde, und keine Garantie auf nur die kleinste Heilung geben könnte. Ich dachte mir so: „Jo, das passt. So kann man jegliche Verantwortung von sich weisen.“

Er erklärte weiter, dass zwischen einfach nur ein kleines Husten heilen bis hin zu Gelähmte die wieder gehen können, alles möglich sei. Es läge nicht in seinen Händen. Sondern in Gottes natürlich. Weiterführend sagte er, dass unser Glaube eine wesentliche Rolle bei den Heilchancen spielen würde.

Er konzentrierte sich dann und für ein paar Minuten informierte er das Wasser. So in etwa erklärte er das auch, letztendlich, was er tat, war das Wasser zu informieren. Vielleicht hatte er auch andere Begriffe benutzt, aber was klar ist, ist, dass es ein Informieren des Wassers war. Dabei stand er nur da, hob leicht die Hände zur Seite und stellte sich auf die „Ströme“ ein und was genau er im Geiste tat, weiß nur er.

Anschließend sagte er, jeder möge sich in Flaschen (jeder hatte welche dabei, das wurde im Vorfeld geklärt) insgesamt 5 Liter füllen, also 5 Liter für jede Person die Heilung wollte.

Meine Mutter brachte drei 5 Liter Karaffen mit, eine für mich, eine für sie und eine für meine Tante. Als meine Karaffe gefüllt wurde, konstatierten wir, dass sich kleinste Bläßchen bildeten. Ich weiß noch wie meine Mutter sagte: „Oh ja, DAS ist die Karaffe von Luis!“ Ich dachte mir „Na ja, das ist Wasser direkt vom Naturbrunnen, da hat sich feinste Erde beigemischt und das verursacht halt diese kleinen Bläßchen, mein Gott, da ist überhaupt rein gar nichts Besonderes dabei.“

Jedoch, weil ich ein Fuchs bin, stimmte ich zu, dass DAS meine Karaffe sei. ;-)

Jedenfalls sollte man jeden Tag nur ein Glas von dem Wasser trinken. Das war´s. „Aha, also hier vor Ort werden wir schon mal kein Wunder erleben.“ Solche Gedanken in etwa hatte ich.

Nichts desto trotz, ich war 17, von daher noch nicht so fest konditioniert, und ich war zwiegespalten zwischen starke Zweifel und die Betrachtung der Möglichkeit, dass es funktionieren könnte, es gibt schließlich viele Dinge die wir (noch) nicht verstehen und welche von denen wir überhaupt nichts wissen. Ich weiß nicht, ob ich das Zweite als „Glaube“ bezeichnen kann. Ich würde es eher als „gesunde Offenheit“ bezeichnen.

Ich muss auch konstatieren, dass ich zu keinem einzigen Zeitpunkt seit der schlechten Nachricht über meine Tuberkulose, Todesangst hatte. Ich dachte mir sowas wie: „Wenn die Heilung durch das Wasser nicht klappt, dann kann ich mir immer noch Sorgen machen. Jetzt warte ich erst mal ab.“

Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass meine Zeit noch nicht gekommen war. Man muss dazu sagen, dass dieses Gefühl sehr sehr subtil war und ich nicht sagen kann, ob es irgendwoher kam, oder es schlicht und einfach Wunschdenken war.

Tatsache ist, dass ich während der ganzen Zeit, von Anfang an, ziemlich ruhig war. Sorgen wollte ich mir einfach (noch) keine machen.

Jedenfalls fuhren wir nach Hause zurück und meine Mutter stellte meine Karaffe neben der Tür zur Küche, also im Flur, durch den ich gehen muss ob ich in mein Zimmer will oder raus aus der Wohnung. Damit ich´s jah nie vergesse. :) Ich trank also jeden Tag genau ein gefülltes Glas von dem Wasser.

Nach etwa drei Wochen war das Wasser weg getrunken. Bis dahin konstatierte ich auch, dass inzwischen das Husten nicht mehr weh tat und ich kein Blut mehr dabei rausspuckte. Ein wenig Husten war noch da, aber wesentlich weniger und eben ohne Blut. Und viel weniger Schleim.

Wir gingen dann wieder zum Arzt, es gab eine erneute Untersuchung, und der Arzt stellte verblüfft fest, dass da nix mehr sei. Ja, ein wenig Schleim in den Lungen, aber nichts weiter als eine gewöhnliche Erkältung. Von der Tuberkulose keine Spur. Bzw, um genau zu sein und nichts zu beschönigen, waren die Mykobakterien zwar noch in meinem Körper, aber inaktiv. Es war also noch da, aber so, als wäre es nicht da. :P Die Freude meiner Mutter war unermesslich. (Grade als ich dies schrieb, und ich mich an den strahlenden Blick meiner Mutter erinnerte, da flossen Tränen der Liebe zu ihr. Mein Gott, wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Eltern uns über alles lieben. Ich schicke ihr grade im Geiste so viel Liebe wie ich nur kann. Klingt melodramatisch, ist es aber mit Sicherheit nicht. Es ist nur logisch und folgerichtig. Ich sollte sie anrufen).

Jedenfalls, nach einigen wenigen weiteren Wochen, hörte das Husten komplett auf und seit dem habe ich nie wieder Bronchitis gehabt. Tuberkulose? Fehlanzeige. Ich hab mich nicht testen lassen, ob die Bakterien noch in meinem Körper sind, fühle aber keine Notwendigkeit, da ich seit dem kerngesund bin.

Das heftigste was ich erkältungstechnisch seit dem hatte, war zwei mal die Grippe, das war in einer Zeit voller Sklavenarbeit (Lager, ganz normaler Job, also eine verdammte Sklavenarbeit) und Unglücklichsein. Ich arbeitete trotz Grippe weiter (was für ein Idiot) und so hielten die Symptome auch zwei Wochen lang an. Ich nahm keine Medikamente, ich stand es einfach aus. Seit dem ich mich von der Sklaventätigkeit befreien konnte, habe ich auch keine Grippe mehr gehabt.

Wenn ich raus gehe und es kalt ist, schleimt die Nase. Wenn ich dann wieder irgendwo im Warmen bin, einmal Schnäuzen, fertig. Kein Schleim mehr. Zum Husten kann es schon mal kommen, allerdings geht es immer sofort wieder weg, ganz von alleine. Also nichts weiter als normale kleine Erkältungen seit dem.

Andere Krankheiten, Fehlanzeige. Depressionen, ja, hatte ich auch welche und bin wohl noch nicht ganz befreit davon. Das ist aber eine andere Geschichte. Ich erwähne es nur der Vollständigkeit halber.

So denn, hier das Fazit:

Ich hatte chronische Bronchitis und Tuberkulose, und nach dem trinken des informierten Wassers ist beides Verschwunden. Und ob Tuberkulose damals tötlich war oder nicht, es war eine Krankheit mit Scheiss Symptomen die den Alltag zur schweren Bürde gemacht hat. Und alles verschwand innerhalb von wenigen Wochen. Ganz easy.

Seit dem bin ich Kerngesund. Ja, ich kann noch ne Erkältung kriegen. Aber ich bin robuster als andere Menschen, wenn ich das so beobachte. Immer noch. Und wenn ich´s mir nur einbilde, dass ich robuster als andere bin, Tatsache ist, dass andere Menschen um mich herum mindestens einmal im Jahr bettlägrig sind, während mir das nie passiert. Also, sollte es meine eigene Einbildung sein, ist doch super, wenn ich das glaube, glauben es meine Körperzellen auch. Die können ja nicht anders. ;-)

Ich glaube, Information ist das Zauberwort. Wir selbst informieren unsere Zellen jede Sekunde. In der Regel unbewusst. Sonst wären psychosomatische Phänomene und Placeboeffekte nicht möglich. Ich bin überzeugt, im Nachhinein betrachtet, dass meine geistige Offenheit, trotz Skepsis, groß genug war, um Heilung geschehen zu lassen. Wäre ich ein Miesepeter gewesen, hätte es wahrscheinlich ganz anders ausgesehen. Jeder mag hier denken was er will. Ich halte es wie mit fogendem Spruch: „Man kann Dir nur die Tür aufhalten, hindurchgehen, musst du selbst.“

Noch was: dass ich von der modernen sogenannten „Medizin“ nichts halte, dürfte klar sein. Noch nie hat die moderne Medizin irgendetwas geheilt, stattdessen immer nur Symptome bekämpft. Geradezu Absurd, anstatt Ursachenforschung und echte Heilung zu betreiben. Überlegt euch gut, ob ihr nur die Symptome weg haben wollt oder vielleicht lieber echte Heilung. Schaut euch einfach im Worl Wide Web um, lasst gesunden Menschenverstand walten und das wird schon. Die Kernfrage ist, ob ihr andere Instanzen (Ärzte, Wissenschafft und Co.) Glauben schenken wollt oder lieber an euch selbst bzw. euren Körper glauben wollt. Was haltet ihr für naiver? ;-)

Apropos Information, die Physik bestätigt inzwischen dass alles aus Information besteht. Da ergibt Vieles auf einmal Sinn.

Wie dem auch sei, Glaube, oder nennen wir es der Glaube an die Fähigkeiten des eigenen Körpers, dass wir unserem Körper vertrauen, wirklich vertrauen, halte ich für enorm wichtig. Wir vergessen einfach, dass unser Körper ein Wunderwerk ist. Wir sollten dankbar sein, BEWUSST dankbar, für dieses wunderbare Vehikel, dass uns all die Erfahrungen ermöglicht. Dankbarkeit und Wertschätzung für unseren Körper auszudrücken ist keine Spinnerei, sondern schlicht eine Information, die von jeder Zelle „gelesen“ wird. Genauso wenn wir uns gar keine Gedanken darüber machen, auch das ist eine Information. Und ebenso negative Gedanken. Zuversicht, Lebensvertrauen im Allgemeinen, kann wahrlich nicht schaden. Von dem Gesundheitsstandpunkt her kann man diese Haltung sicher auf alles andere übertragen. Wenn man will.

Ich könnte noch viel mehr darüber sagen, aber soviel erstmal zu meinen eigenen Gedanken dazu.

Ach ja, ob es mit dem Wasser damals zusammenhängt oder nicht, seit dem habe ich nie wieder Kopfschmerzen gehabt. Nie Wieder. :D

Haut rein, alles Gute euch allen und glaubt wenigstens an euch Selbst! Und vertraut eurem Körper!

-Luis-

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