Polycythaemia vera

Die Polycythaemia vera äußert sich in einer gesteigerten Produktion der Erythrozyten oder roten Blutkörperchen.

Übersetzen kann man den Begriff mit: „Wahrhaft viele rote Blutzellen“. Dabei kann eine Vermehrung der roten Erythrocyten vom Körper durchaus gewollt sein. Extremsportler in großen Höhen z.B. bilden vermehrt rote Blutkörper ohne dass daraus auf eine krankhafte Reaktion des Körpers geschlossen wird.

Polyzythämia vera oder Polycythaemia vera wird der Gruppe von „Myeloproliferative Neoplasien“ (MPN) zugeordnet. Das gemeinsame Merkmal dieser Krankheitsbilder ist die gesteigerte Produktion von Blutzellen. Als Ursache für diese Überproduktion wird eine genetische Veränderung der blutbildenden Stammzellen im Knochenmark vermutet.

2005 entdeckten mehrere Forschungsteams, dass 95% aller PV-Betroffenen eine Mutation im sogenannten JAK2-Gen aufweisen.

Menschen, die von dieser Erkrankung betroffen sind, sehen oft blendend aus – mit rosigen Wangen und scheinbar normalem Auftreten. Das Innenleben – auch gerade in physischer Hinsicht – sieht anders aus. Die markante Anämie und die einhergehenden Erschöpfungszustände bereiten die größten Probleme. Außerdem muss die Krankheit von jedem Einzelnen sehr individuell bewältigt werden und die Therapie lässt sich nicht verallgemeinern.

mehr unter https://okopedia.com