Alternative Methoden

Ich bin dankbar für meinen starken Durchhaltewillen. Meine Psyche scheint noch mitzuspielen. Es ist schwierig zu beschreiben, was diese Krankheit mit einem macht. Der beste Satz kam aus einer Beobachtung meiner Partnerin.

Sie löscht den Markus, den ich kenne, einfach aus.

Doch erst jetzt mit dem Befund der Borreliose eröffnen sich neue Wege – besonders im Bereich der alternativen Therapien.

Mit eurer Hilfe konnte ich bereits ein paar Schritte tun:

  1. Zwei Wochen war ich im November in Behandlung bei einem Heilpraktiker, der mein Immunsystem konfrontiert und aufbaut. Akkupunktur, eine Sauerstofftherapie und jede Menge Infusionen gehörten zur Behandlung. Schon seit meinem ersten Aufenthalt nehme ich spagyrische Tropfen, Tabletten und Kapseln und ein homöopathisches Medikament, das Borrelien und diverse Viren angeht.
  2. Seit Mitte Dezember habe ich die Kardentinktur – von Wolf-Dieter Storl – in meinen Behandlungsplan eingeführt. Seit Weihnachten nehme ich die empfohlene Höchstdosis zusammen mit den oben beschriebenen Mitteln ein.
  3. Seit nunmehr Ende Januar habe ich die Ozonidal-Behandlungen angefangen. Dabei werden ca. 50ml Eigenblut mit Ozon vermischt und anschließend wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt. Verschiedene Borreliose Therapeuten arbeiten mit dieser Methode und haben gute Erfolge.
  4. In dem Buch von Wolf Dieter Storl über seine Erfahrungen mit der Borreliose-Erkrankung lese ich weiter von einer Behandlungsform der amerikanischen Indigenen bei an Syphilis Erkrankten. Sie empfehlen erfolgreich die Sauna. Es sei dabei wichtig, dass der Körper sich möglichst stark aufheizt und damit ein künstliches Fieber ausgelöst wird. Der Effekt liegt auf der Hand. Die Immunantwort soll angeregt werden.
  5. Eine gute Freundin gibt mir Fußreflexzonenmassagen. Verschiedene Körpertherapien reagieren dabei ungewöhnlich stark: der Kopf und der Nacken, der Darm, die Lendengegend und die Schilddrüse. Augen und Ohren sind reizbare Punkte in der Fußlandschaft. Zwischendurch spricht auch die Harnröhre an. In einer meiner letzten Sitzungen habe ich stark gefühlt, dass ich etwas in mir in Bewegung bringen will. Das erfüllt dieses Heilverfahren. Desöfteren schlafe ich danach einfach ein.
  6. Weiter verfolge ich meine täglichen Visualisationen. Dabei wechsle ich gerne zwischen Julie Renee und Dr. Joe Dispenza ab.
  7. Eine weitere, einfache und meines Erachtens sehr hilfreiche Methode sind Feldenkraisübungen für Rücken und Nacken.
  8. Desweiteren habe ich eine Rückführung zum Thema „Vergiftetes Blut und Blutverlust“ gemacht. Tatsächlich ist ein vergangenes Leben aufgetaucht, in dem ich verblutet bin.
  9. Und zu guter Letzt versuche ich – wenn es physisch möglich ist – „Sport“ zu treiben. Das sind teilweise nur kleinere Spaziergänge um die Blöcke unseres Wohnquartiers. Fast immer helfe ich meiner Partnerin einkaufen, was mich immer sehr fordert. Doch dann gibt es auch Zeiten, in denen ich inzwischen kleinere Strecken radle, z.B. zu meinen Ärzten oder in die Therme.
  10. Oft geht es einfach nicht weiter und dann erinnere ich mich an den ersten Satz aus Abadiania: Entspanne, entspanne und entspanne noch ein kleines bisschen mehr.