© Katharina Hubner

QUOVADIS?MENSCH

Die Frage nach dem Menschsein

QUOVADIS?MENSCH – diese Frage entstand in mir unbewusst schon vor etwa 20 Jahren. Ich erinnerte mich an einen Aufenthalt in Ladakh – einer Gebirgsregion im Norden Indiens. Ein Tibeter hatte mich und meine damalige Partnerin auf eine Tour in den Himalaya mitgenommen. Mit Pferd und Maultier machten wir uns auf den Weg. Es war eine sehr einsame Gegend, die wir damals durchwanderten. Nur alle paar Tage begegnete uns ein Mensch. Die Einheimischen grüßten einander kurz und tauschten sich aus. Eine wichtige Frage war dabei das „Wohin gehst du?“ – Zurück in Deutschland hörte ich diese Sprachwendung in unserem „Wie geht’s?“ täglich neu.

Mit 9/11 und der globalen Finanzkrise veränderte sich diese Fragestellung und bekam Kollektivcharakter. Den Weg, den die Menschheit zu diesem Zeitpunkg nahm, schien nicht mehr gerecht und besonders nicht nachhaltig zu sein. So begann ich nach meinen eigenen Antworten auf diese Frage zu suchen.

Ich hatte 2008 eine große Reise durch Europa unternommen. Als ich 2009 von der Pachamama-Alliance und den Achuars hörte, wusste ich, dass sich mein Leben grundlegend verändern würde. Die Richtung kannte ich damals nicht.

Ich erinnere mich an einen entscheidende Satz einer Stammes-Ältesten in Australien, der mich prägen sollte

Wenn ihr kommt, um uns zu helfen, vergeudet ihr eure Zeit. Wenn ihr kommt in dem Wissen, dass eure Befreiung mit unserer zusammenhängt, dann lasst uns zusammenzuarbeiten.

Lila Watson, Aboriginees Älteste, Australien

… und an ein Interview mit Lynne Twist.

[… Die Achuars sagten, …] dass wenn wir den Regenwald dauerhaft schützen wollten, müssten wir auch in unserem Teil der Welt arbeiten und, wie sie es uns ausdrückten: Wir müssten den Traum des Nordens ändern – den Traum der modernen Welt – ein Traum, der gegründet ist auf Konsum und Anhäufung ohne jede Rücksicht auf die Folgen für die Natur oder auf die Folgen für unsere Zukunft.

Lynne Twist – Co-Gründerin der Pachamama-Alliance

Die Jahre vergingen.

2010 veröffentlichte ich eine Dokumentation über die Findhorn-Gemeinschaft im Norden Schottlands.
2013 hatte ich die Dokumentation über meine Pilgerreise von 2008 fertiggestellt.
2014 übernahm der Kamphausen-Verlag den Vertrieb.

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2015 wurde mir eine chronische Bluterkrankung diagnostiziert.

Seit den ersten Aderlässen im September 2015 kann ich keiner Arbeit mehr nachgehen. Besonders zu Beginn der Therapie hatte ich Schwierigkeiten, mich aufrecht zu halten und kämpfte mit einer fortdauernden Erschöpfung begleitet von einem permanenten Wankschwindel.

2017 besuchte ich John of God in Brasilien. Er ist einer der bekanntesten Heiler weltweit.
2018 setzte ich mich mit einer neuartigen Behandlungsmethode – dem Plasmafeld – auseinander, die mir die vollständige Remission meiner Symptome versprach.

In diesem Lebensabschnitt ändert sich meine Wahrnehmung von mir und der Welt komplett. Als ein Außenstehender habe ich Zeit, mir ein Bild vom Traum des Nordens zu machen. Außerdem interessiert mich immer stärker dafür wie Körper und Geist zusammenhängen.

2018 folgte eine weitere Diagnose: Borreliose – schon seit 2015 aktiv
2019- möchte ich nutzen, um meine Wahrnehmung des Mensch-Seins in einem Buch Form zu geben.

Mehr über meinen Weg gibt es in meinem Blog und in meiner Chronik.