Klimawoche Kassel

Bild: Markus Werner ©

Klimawoche Kassel

Jugendliche und deren Eltern protestierten am 20.9.2010 weltweit für den Klimaschutz. Bei der Klimawoche in Kassel gingen ca. 15.000 Menschen auf die Strasse. Sie machen aufmerksam auf die Dringlichkeit von Handlungen, wenn wir den Fortbestand des Lebens auf der Erde sichern wollen. Die Worte der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg, die Schulstreiks für das Klima initiiert hat, um das Übereinkommen von Paris einzuhalten, sind deutlich.

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Wie den globalen Herausforderungen gerecht werden? Die UN hat die Sustainable Development Goals als Ziel für ein nachhaltiges Leben auf dem Planeten Erde von Wissenschaftlern adaptiert. Die Klimastreiks werden inzwischen von über 27.000 Wissenschaftler*innen allein im deutschsprachigen Raum unterstützt.

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Weltweit wird über technische Erfindungen diskutiert, die Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit bereit halten sollen. Der Umstieg auf regenerative Energien ist ein Hauptansatz. Aber auch das menschliche Verhalten wird besprochen. Viele sprechen von einem Bewusstseinssprung, der notwendig ist, um die Entwicklung in Richtung Chaos und Untergang zu stoppen.

Wir haben ein hohes technisches Niveau erreicht. Wir haben immense Fortschritte im Bereich der Psychologie und der Quantenphysik gemacht. Wir spalten Atome und berechnen die Masse von Protonen. Wir analysieren die Information des menschlichen Erbguts, klonen Lebenwesen und züchten Gen-manipulierte Lebensmittel. Für welchen Preis?

Das Eingreifen des Menschen in die Schöpfung hat Auswirkungen? Wissenschaftler sprechen vom Anthropozän.
www.vimeo.com

Das Mensch ist zu einem entscheidenden Faktor für den Fortgang des Leben auf der Erde geworden. Das hebt ihn in eine neue Position der Verantwortung. Wofür nutzt er nun sein Wissen und seine Errungenschaften? Müssten wir aufgrund unserer Fortschritte nicht alle schon längst im Paradies auf Erden leben?

Besonders in der westlichen Welt erleben wir einen hohem Grad der Individualisierung. Vieles scheint sich derzeit um den Schutz unserer privaten Errungenschaften zu drehen. Die Privatsphäre hat einen hohen Stellenwert und drückt sich in immer strengeren Datenschutzregelungen aus. Um Einwanderströme vor den Grenzen von Staatsgebieten zu stoppen, werden Mauern errichtet. Mit den äußeren wie auch den inneren Schutzmaßnahmen steigt das Empfinden von Trennung. Und mit einem wachsendem Grad von Distanz wächst die Angst vor allem Fremden. Einsamkeit macht sich breit.

Eine Frau aus der ehemaligen DDR sagte mir vor ein paar Jahren:

Früher waren hier in der DDR die Straßen voll von Menschen. Viele hatten einen Tisch auf der Straße vor dem Haus. Man traf sich nach der Arbeit auf ein Glas Wein. Da war Leben. Sehen sie sich den Straßenzug heute an. Der ist wie ausgestorben.

Lassen sich der erreichte Individualismus und ein Gefühl von Verbundenheit zu einem Mitmenschen zusammenbringen? Wie steht es um die Verbindung zur Natur und der Verbindung zu Tieren? Große Fragen warten auf Antworten.

Sie wollen nicht besprochen, sondern schon umgesetzt sein.

Die Zeit drängt. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen. Wir nähern uns einem Kipp-Punkt. Ab diesem Zeitpunkt werden die Folgen unseres Handelns irreversibel. Unsere Jugend steht zuerst auf. Es ist ihre Zukunft.

Scientists4future
Quelle: Jung&Naiv – youtube.com
Greta&Svante Thunberg
Quelle: youtube.com

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